Wer schon einmal in China durch die Parks geschlendert ist, wird sie entdeckt haben, die Qigong-Meister und ihre Schüler. Denn traditionell wird Qigong draußen an öffentlichen Orten praktiziert. In China gehört Qigong seit Jahren zum Volkssport – wobei Sport vielleicht nicht unbedingt das treffende Wort ist. Qigong ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen chinesischen Medizin. Es vereint Elemente des Kampfsports, wird allerdings mit langsamen, fließenden Bewegungen ausgeführt. Manche verstehen Qigong daher als eine Art meditative Bewegungsform.

Übersetzt bedeutet Qigong so viel wie „Arbeit am Qi“ (auch „Chi“ genannt, „tschi“ ausgesprochen). Dabei bezeichnet „Qi“ die universelle Lebenskraft, die nach den Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) durch die Meridiane, die Leitbahnen des Körpers, fließt.

Krankheiten entstehen nach Auffassung der traditionellen chinesischen Medizin durch eine Störung des Energieflusses. Eine Harmonisierung des Flusses (Qis) – etwa durch Sportarten wie Qigong oder Tai-Chi – habe daher eine heilende Wirkung. Mithilfe spezieller Übungen soll hier das Qi in die richtigen Bahnen geleitet werden.

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Jeden Mittwoch 18:30 -19:30 Uhr in der Sporthalle Neuberend.
Übungsleiterin: Andrea Fischer (Mobil 0177 8598226)